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Stethoskop
Ernährung mit Stoma
Menschen mit einem Kolostoma können ihre Ausscheidungen durch die Ernährung meist besser beeinflussen als Menschen mit einem Ileostoma oder Urostoma.
Was ist ein Stoma

Ernährung mit Stoma

Grundsätzlich lässt sich sagen: Es gibt keine spezielle Diät für Menschen mit Stoma. Allerdings treten manchmal bestimmte Unverträglichkeiten in Bezug auf einzelne Lebensmittel auf. Daher gibt es Tipps zur Ernährung bei einem Stoma.

Ernährung bei einem Kolostoma

Bei Menschen mit einem Stoma am Dickdarm gilt: Je weiter das Stoma vom Dünndarm entfernt ist, desto ähnlicher ist der Stuhl dem normalen Stuhlgang ohne Stoma. Wer zum Beispiel vor der Operation oft Verstopfung hatte, bei dem wird dies auch nach der OP wahrscheinlich hin und wieder der Fall sein. Wer auf eine regelmäßige Nahrungsaufnahme achtet, kann meist mit einem regelmäßigen Stuhlgang rechnen. Menschen mit Kolostoma sollten wenig Ballaststoffe aufnehmen, denn diese können den Darm reizen. Dabei gilt es vor allem zu vermeiden:

  • grob geschrotetes Getreide
  • Nüsse
  • Vollkornbrot
  • Bohnen
  • Mais
  • Sauerkraut
  • Kohl
  • Trockenfrüchte
  • Sellerie

Man sollte bei der Ernährung lieber auf leicht verdauliche Kohlenhydrate setzen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Grau- und Weißbrot (einen Tag alt)
  • geschälter weißer Reis
  • Kartoffeln
  • italienische Nudeln
  • Hartweizengrießnudeln

Darüber hinaus sollte man genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Wenn man sich noch an das Stoma gewöhnen muss, ist ein Ernährungstagebuch sinnvoll, in das zu sich genommene Lebensmittel und der darauffolgende Stuhl mit seinen Besonderheiten notiert wird.

Ernährung bei einem Ileostoma

Unmittelbar nachdem ein Ileostoma angelegt worden ist, ist der Stuhl oft flüssig bis breiig. Nach acht bis zwölf Wochen wird der Stuhl bei den meisten Betroffenen fester. Vor allem in den ersten Wochen kommt es manchmal zu Unverträglichkeiten in Bezug auf bestimmte Nahrungsmittel, die dann beispielsweise Durchfall verursachen.

Durch den flüssigeren Stuhl bei einem Ileostoma wird mehr Wasser über den Stuhl ausgeschieden als normal. Dementsprechend viel sollten Menschen mit einem Ileostoma trinken, sodass man auf eine Ausscheidung von einem bis 1,5 l Urin am Tag kommt. Meiden sollte man Ballaststoffe, denn sie verstärken den Verlust von Flüssigkeit. Bei einem Ileostoma lässt sich der Stuhl durch die Nahrungsmittelwahl weniger steuern als zum Beispiel beim Kolostoma. Allerdings sollten Speisen vermieden werden, von denen man weiß, dass sie zu Durchfall führen. Auch auf faserhaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Rohkost oder Nüsse sollte bei einem Ileostoma möglichst verzichtet werden, da sie unter Umständen zu Verstopfung führen können.

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat eine Liste mit verschiedenen Nahrungsmitteln und ihren Auswirkungen auf den Stuhlgang zusammengestellt.

Empfehlungen bei einem Urostoma

Auch die Träger eines Urostomas müssen auf eine ausreichende Menge Flüssigkeit achten, die sie trinken. Vor allem bei und nach dem Essen sollte man viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Achten sollte man auch auf den pH-Wert des Urins. Folgende Lebensmittel wirken sauer:

  • schwarzer Tee
  • Preiselbeeren oder deren Saft
  • Johannisbeersaft
  • Kaffee

Eine alkalische, also basische Wirkung haben hingegen:

  • Fruchtsäfte aus Birnen und Äpfeln
  • pflanzliche Nahrungsmittel
  • Zitrussäfte (aus Orangen, Grapefruits oder Zitronen)

Fedor Singer

 29. Mai 2017
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