29. Mai 2017
Wenn Patienten den richtigen Umgang mit dem Stoma erlernt haben, muss die Lebensqualität der Betroffenen nicht eingeschränkt sein.
 05. April 2017
Eine Rehabilitation nach Darmkrebs soll unter anderem mögliche Funktionsstörungen, die nach der Erkrankung oder der Behandlung aufgetreten sind, bessern.
 16. März 2017
Wenn Darmkrebs streut, können sich auch am Bauchfell Krebsansiedlungen bilden. Dann spricht man von Bauchfellkarzinose oder Peritonealkarzinose.
 16. März 2017
Meist entwickelt sich Darmkrebs aus einem gutartigen Tumor, der Polyp oder Adenom genannt wird. Der Grund hierfür sind genetische Mutationen in der Zelle.
Stethoskop
Rehabilitation mit Stoma
Nach einer Stoma-Operation haben Patienten die Möglichkeit, eine Rehabilitation in Anspruch zu nehmen.
Was ist ein Stoma

Rehabilitation mit Stoma

Die Anlage eines dauerhaften Stomas ist meist die letzte Option nach einer oder mehreren Operationen und Therapien. Damit Stomaträger selbstbestimmt leben und ihren veränderten Alltag meistern können, sind Hilfen im medizinisch-pflegerischen, psychischen und sozialen Bereich notwendig. Daher wird oft nach einer Stoma-Operation zu einem Aufenthalt in einer Reha-Klinik geraten.

Wahl der Reha-Klinik

Bei der Auswahl der Reha-Klinik haben Patienten ein Wunsch- und Wahlrecht. Das bedeutet, sie können im Antrag ihre Wunschklinik angeben. Die Wahl der Klinik sollte begründet werden. Daher ist es empfehlenswert, vorher mit dem behandelnden Arzt oder dem Sozialdienst der Klinik zu besprechen, welche Reha-Klinik am besten geeignet ist. Aspekte, die bei der Entscheidung wichtig sein können sind zum Beispiel:

  • Welche Krankheit ging dem Stoma voraus?
  • Welche persönlichen Umstände liegen vor (Alter, familiäre Situation)
  • Welche Leistungen werden angeboten?

Wie erkenne ich die Qualität einer Reha-Klinik?

Die angebotenen Maßnahmen der Rehabilitation sollten ein umfassendes Therapiekonzept darstellen, dass sowohl konkret auf den Umgang mit dem Stoma eingeht als auch auf die Grunderkrankung, die dem Stoma vorausging. Dieses Gesamtkonzept muss qualitätssichernd umgesetzt werden. Die Qualitätsstandards von Kliniken können von unabhängiger Stelle geprüft und zertifiziert werden. Eine solche Zertifizierung sollte man bei seiner Wahl berücksichtigen.

Maßnahmen der Rehabilitation mit Stoma

Die Maßnahmen der Rehabilitation können je nach Klinik und Angebot variieren, in der Regel sollten sie folgende Leistungen umfassen:

  • weitere Schulung des Patienten im Umgang mit dem Stoma (eine erste Einführung sollte bereits in der Klinik erfolgen)
  • Informationen über mögliche Komplikationen, die durch das Stoma entstehen können
  • Physiotherapie, um die Beweglichkeit nach der Operation wiederherzustellen
  • Sport und Bewegung, um die Fitness und Belastbarkeit des Körpers zu steigern
  • Informationen zur Ernährung mit Stoma
  • psychische Betreuung, um die seelischen Probleme, die unter Umständen durch Krankheit und Stoma entstanden sind, zu verarbeiten
  • soziale Betreuung, um die Krankheitsverarbeitung auch im Hinblick auf soziale Aspekte (Familie, Beruf, soziale Kontakte) voranzutreiben

Anschlussrehabilitation

Die Anschlussrehabilitation (AHB) kann ambulant oder stationär in einer Reha-Klinik durchgeführt werden und erstreckt sich in der Regel über drei Wochen. Sie schließt sich unmittelbar an den Klinikaufenthalt an. Nach einer Operation sollte sie spätestens zwei Wochen nach der Entlassung beginnen. Der Antrag für die AHB muss noch vor der Entlassung aus der Klinik gestellt werden. Unterstützung zum Beispiel bei der Antragstellung bietet hierbei der Sozialdienst des Krankenhauses. Ziel der Anschlussrehabilitation ist die Wiederherstellung der körperlichen Belastbarkeit und der Fähigkeit, mit dem Alltag zurechtzukommen.

Fedor Singer

 29. Mai 2017
Wenn Patienten den richtigen Umgang mit dem Stoma erlernt haben, muss die Lebensqualität der Betroffenen nicht eingeschränkt sein.
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